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Adventsleuchten in Weissenau: Lebendige Krippe mit Esel stieß wieder auf großes Interesse

Beim Adventsleuchten der Ortschaft Eschach vor dem Münster Weißenau am Samstag, 6. Dezember, kamen bei trockenem Wetter eine große Zahl an Besucher. Der Christliche Familienkreis hatte wieder die lebendige Krippe aufgebaut. Gemeinsam mit 20 Helfern und Mitwirkenden aus verschiedenen kirchlichen Gruppierungen und Kulturkreis Eschach wurde die lebendige Krippe und verschiedene Stände aufgebaut. In der Krippe stellten echte Menschen die Geburt Jesu im Stall dar, umgeben von lebenden Eseln im Pferch. Kinder und Erwachsene konnten sich sogar als Engel, Könige oder Hirten verkleidet in die Krippe dazu stellen, was gut angenommen wurde. So entstand manch schönes Foto. Zudem konnten die Kinder auch bunte Sterne und Weihnachtsbaumschmuck gestalten und mitnehmen. Die Besucher konnten Sterne beschriften, „mit Wünschen, die man sich nicht kaufen kann“. Diese wurden dann an der Krippe aufgehängt. Die Gruppe lebendiger Adventskalender hatte eine schön gestaltet Station aufgebaut, an der dann eine Weihnachtsgeschichte vor einer großen Gruppe von Kindern und Erwachsenen vorgelesen wurde. Zudem gab es einen Stand mit fair gehandelten Eine-Weltprodukten und einen Stand mit weihnachtlichen Gestecke und Flohmarktartikel, dessen Erlös wieder sozialen Zwecken zugutekommt. Und natürlich konnte man auch die Esel streicheln. Eingebettet war alles in eine farbige Lichtgestaltung der Gebäude und Bäume, den Ständen anderer Vereine und ein schönes Rahmenprogramm auf der Bühne. Lieben Dank an alle Mitwirkenden!

Italienabend beim Christlichen Famlienkreis

Essen und Musik begeisterten die Gäste

Zu einem italienischen Abend mit Kunst und Kulinarik hatte der Christliche Familienkreis in den Magdalenensaal nach Weißenau eingeladen. Und die Einladung kam gut an. Der in den Farben Italiens gestaltete Saal war gefüllt mit erwartungsfrohen Gästen. Gestartet wurde der Abend mit einem üppigen warmen Buffet mit italienischen Speisen, die überwiegend von Frauen des Familienkreises mit viel Liebe gekocht wurden. Dem folgte der Auftritt der Sängerin und Songwriterin Sandra Dell’Anna, die gemeinsam mit Salvo La Ferrera, Akkordeon Weltmeister in der Kategorie Jazz, einige der berühmtesten Lieder der italienischen Musik, auf tiefgründige und kreative Weise neu interpretierte. Das musikalische Motto lautete „Tirami Su“- „Zieh mich hoch“. Es ist ein Statement, die Kraft der Musik neu zu entdecken – als Balsam für die Seele, als etwas, das den Geist erhebt und Momente purer Freude schenkt. Davon wurde das Publikum von Anfang an ergriffen. Und Tiramisu und andere Nachspeisen gab es dann auch in der Pause als Dessert. Nicht nur von der tollen Stimme, der aus Apulien stammenden Sandra Dell’ Anna und dem virtuosen Spiel von Sizilianer Salvo La Ferrera auf dem Klavier und dem Akkordeon, ließen sich die Zuhörer begeistern. Man konnte sogar Lieder wünschen und mitsingen, einige tanzten sogar zur mitreißenden, emotionalen Musik. So wurden die Musiker am Schluss auch mit viel Applaus und Blumen bedacht. Erfreulich war auch, dass die Besucher rund 200.-€ für notleidende Menschen in der Ukraine und im Gazastreifen spendeten.

Vortrag von Frau Prof. Dr. Carmen Uhlmann über Angst und Angststörungen klärte über Hilfen auf

Angst gehört zu jedem Menschen, ist ganz normal, schützt sie uns doch vor gefährlichen Situationen. Wenn die Angst jedoch zum Selbstläufer wird, immer häufiger auftritt und dazu ohne realen Anlass, spricht man von einer Angststörung. Zu diesem Themenabend hatte der Krankenpflegeverein Weißenau e.V. – „das neue Plus im Süden“ und der Christliche Familienkreis zum öffentlichen Vortrag Prof. Dr. Carmen Uhlmann, psychologische Psychotherapeutin und stellv. Leiterin des Geschäftsbereichs Forschung & Lehre am Zentrum für Psychiatrie in Weißenau eingeladen. Dabei ging die Referentin besonders auf die verschiedenen Situationen ein, in den Angststörungen vorliegen. Phobien heißen die Ängste vor konkreten Auslösern wie Höhe, dem Zahnarzt, manchen Tieren wie Spinnen oder Mäusen, aber auch vor Kontakten mit anderen. Die Behandlung gelingt mit Verhaltenstherapie oft recht schnell. Bei einer generalisierten Angststörung gibt es keine Auslöser. Von Panik spricht man, wenn der Körper sehr stark reagiert, mit z.B. mit Herzrasen, Schwitzen oder Bauchschmerzen. Gut verständlich zeigte sie dabei sowohl Therapiemöglichkeiten als auch hilfreiches Verhalten durch vertraute Personen aus dem Umfeld auf. Wichtig sei, der Angst die Stirn zu bieten. „Angst lasse nach, wenn man sie aushält“. Spätestens mithilfe eines Therapeuten ist diese überwindbar. Angst ist lästig, aber an sich nicht gefährlich. Man solle nicht die Situationen vermeiden, keine Beruhigungsmedikamente nehme oder einfordern, da dies eine Besserung letztlich verhindere. Schließlich schlug die Diplompsychologin einen Bogen zu Betroffenheit und Ängsten in unsicheren Zeiten mit weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen und Klimakrise. Da es sich um reale Bedrohungen handele, seien diese Ängste keine Erkrankung. Diese Ängste könnten reduziert werden, wenn man im Austausch mit vertrauten Personen belastende Themen anspreche, sinnstiftende und befriedigende Aktivitäten im eigenen Umfeld pflege. So könne der Ohnmacht des Einzelnen etwas entgegengesetzt werden unter dem Motto „Ich bin stärker als meine Angst“. Viel Raum gab Prof. Dr. Uhlmann dann in der anschließenden Diskussion auch für Fragen aus dem sehr interessierten Publikum.

 

Minibrotaktion an Erntedank kam gut an!


Zugunsten von Projekten des Katholischen Landvolks für arme Kleinbauern- und Handwerksfamilien in Argentinien und Uganda verkaufte der Christliche Familienkreis am Erntedankfest nach den Gottesdiensten vor Antoniuskirche in Oberzell und vor der Kapelle Mariatal kleine Brote. Insgesamt kam eine Summe von 338.-€ zusammen! Die Summe wurde vom Christlichen Familienkreis noch auf 400.- € aufgerundet. Besonders herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern und der Bäckerei Glahs, die die Hälfte der Brote sogar spendierte. Der Erlös kommt nun den Menschen in Uganda und Argentinien direkt zu Gute. Es wird Saatgut gekauft, Vermarktungshilfen der selbst erzeugten Produkte gefördert, eigenständige Projekte von Frauen mit Kleinkrediten unterstützt und Kleinproduzentengruppen, etwa in Argentinien, aufgebaut. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern um Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe. Also kleine Brote – Große Hilfe! Danke an alle, die Brote gekauft und gespendet haben!

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Kontakt Christlicher Familienkreis:
Telefon: Bernd Bergemann 0751 61073

Kontakt Seniorengemeinschaft Weissenau:
Telefon: Inge Blattner 0751 64858

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